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Pelletheizung als kostengünstige
und unabhängige Alternative 
 Referenzen
 Wissenswertes im Kurzfilm
Der weltweit steigende Energiebedarf wird in den nächsten
50 Jahren eine deutliche Verknappung der fossilen Brennstoffe Erdgas
und Rohöl zur Folge haben. Immer weiter steigende Preise für
diese Rohstoffe werden sich durch dieses Szenario nicht vermeiden
lassen. In Bezug auf alternative Energiequellen sollte daher schon
heute ein Umdenken stattfinden.
Neben der solaren Energie erlebt der Brennstoff Holz seit einiger
Zeit eine Renaissance. Der älteste bekannte Energieträger
ist durch die Einführung der modernen Heiztechnik regelrecht
in Vergessenheit geraten. Vor dem Hintergrund des weltweiten Preisanstieges
für herkömmliche, fossile Energieträger, kommt dem
regenerativen Brennstoff Holz jetzt wieder eine neue Bedeutung zu.
 Abfallholz als Energieträger
Für das Heizen mit Holz werden
sogenannte Holzpellets angeboten.
Dabei handelt es sich um kleine
zylindrische Preßlinge mit einem
Durchmesser von 4 – 10 mm
und einer Länge von 20 – 50 mm.
Sie werden ohne Zugabe von
chemischen Bindemitteln unter
hohem Druck hergestellt und bestehen ausschließlich aus getrocknetem,
naturbelassenem Rest-, bzw. Abfallholz, wie z.B. Sägemehl, Hobelspänen und Waldrestholz.
Der Energiegehalt von einem Kilogram Pellets entspricht ungefähr
dem von einem halben Liter Heizöl.
Einfaches Handling
Holzpellets benötigen aufgrund ihrer Energiedichte ein recht
geringes Lagervolumen. Durch ihre Größe und Konsistenz
ist das Handling des Produktes denkbar einfach. Es wird im Tankwagen
geliefert, in den Vorratskeller oder in ein Silo gepumpt und von
dort aus vollautomatisch zum Brenner gefördert. Moderne Pelletheizungen
stehen in puncto Komfort den herkömmlichen Öl- oder Gasheizungen
in nichts nach.
Vorteile und Nutzen
Die Nutzung von Holzpellets bietet einige ökologische und ökonomische
Vorteile. Pellets werden als CO2-neutral bezeichnet. Das heißt,
dass bei einer Verbrennung nur so viel Kohlendioxid freigesetzt
wird, wie der Baum im Laufe seines Wachstums aufgenommen hat.
Bei der Nutzung von fossilen Brennstoffen dagegen wird CO2 freigesetzt,
das schon seit Jahrmillionen gebunden ist. Durch diese Freisetzung
wird der Treibhauseffekt maßgeblich gefördert. Auch der
Ausstoß von Schwefeldioxid, welches für den sauren Regen
verantwortlich zeichnet, ist bei der Nutzung von Holzpellets deutlich
geringer. Ganz nebenbei birgt der Transport des Rohstoffes ein wesentlich
geringeres Risiko.
 Die
Kosten für Holzpellets entwickeln sich völlig unabhängig
von Öl- und Gaspreisen. Schon heute stellen Pellets daher eine
kostengünstige Alternative dar. Eine zusätzliche Unabhängigkeit
entsteht auch durch einen ständig nachwachsenden, immer verfügbaren
Rohstoff.
Die Schöllgen Haustechnik wurde im Mai 2011, nach entsprechenden Qualifizierungs-maßnahmen und Fachschulungen, vom Deutschen Pelletinstitut
(DEPI) und vom Zentralverband Sanitär/Heizung/Klima zum Fachbetrieb für "Pellets und Biomasse" ernannt.
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